Meisterausbildung im Zahntechniker-Handwerk mit digitalen Inhalten

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Zahntechnikerin am Arbeitsplatz

Die Meisterausbildung wird in Freiburg seit 1985 durchgeführt, seit 2000 in den Räumen des Bildungszentrums für Zahntechnik in der Gewerbe Akademie Freiburg. Auf 525 qm stehen modernste Labor- und Schulungsräume mit 48 Plätzen zur Verfügung, seit 2012 u.a. ein Labor mit der kompletten Ausstattung für die Digitale Zahntechnik. Die Meisterschule selbst verfügt über 24 Arbeitsplätze.

Im Handwerk ist der Meisterabschluss nach wie vor die „Premium-Qualifikation“, die gleichermaßen für Fachkompetenz, handwerkliches Können und praktische Erfahrung steht. Deshalb legen wir bei den Meistervorbereitungskursen großen Wert auf hoch qualifizierte Dozenten, ausgefeilte Lehrpläne, die kontinuierlich an die aktuellen Anforderungen des Marktes angepasst werden, und eine umfassende Betreuung. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, kooperieren wir in der Meisterausbildung seit vielen Jahren mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie Vertretern aus der Wirtschaft, so dass wir über einen großen Pool exzellenter Dozenten verfügen.

Dank der engen Zusammenarbeit mit Unternehmen aus Industrie und Gewerbe sind wir in der Lage, den Kursteilnehmern wichtige Materialien und Geräte kostenfrei zur Verfügung zu stellen, um ihnen so die oft teure Anschaffung zu ersparen.

Zudem bieten wir unseren Schülern die Möglichkeit zu einem Prüfungsprobelauf, bei welchem die Erstellung der Prüfungsarbeit schon einmal geübt werden kann. Das schafft Sicherheit für den Ernstfall und zeigt, wo noch Übungsbedarf besteht.

Seit 2014 bildet die digitale Technologie einen großen Ausbildungsschwerpunkt in der Meistervorbereitung. Mit dem sog. Meister C+ (Implementierung der CAD-/CAM-/CNC-Fachkraft Digitale Zahntechnik in den Meistervorbereitungskurs Teil I) bietet das Bildungszentrum für Zahntechnik ein bisher einzigartikges Konzept für die Ausbildung zum Zahntechnikermeister an. Damit haben die Meisterschüler die einmalige Gelegenheit, zwei Abschlüsse in einem Lehrgang zu erreichen: Meister/in im Zahntechniker-Handwerk nach dem bewährten Freiburger Qualitätsstandard und zusätzlich "Anerk. CAD-/CAM-/CNC-Fachkraft Digitale Zahntechnik" mit Zertifikat der Handwerkskammer.

Die Infrastruktur in der CAD-/CAM-/CNC-Technik steht den Schülern während der Ausbildung sowie Prüfung in vollem Umfang zur Verfügung. Der gesamte Workflow – vom Erstellen und Designen bis hin zur Fertigung an unterschiedlichen CNC-Maschinen – kann im eigenen Haus umsetzt werden. Wir arbeiten mit offenen, herstellerunabhängigen Systemen. Die digitalen Technologien bieten die besten Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft des Berufsstandes. Das Ausbildungsteam aus Zahntechnikermeister/innen wird – ebenfalls einzigartig in Deutschland – mit einem Feinwerkmechanikermeister ergänzt. Somit sind wir in der Lage, das Know-how und die praktische Umsetzung der CAD/CNC/CAM-geprägten Metallhandwerke in das Zahntechniker-Handwerk zu transportieren. Die angehenden Meister/innen bearbeiten nach dem Lehrgang bzw. nach der Prüfung selbständig den kompletten Workflow der digitalen Zahntechnik, nehmen Einfluss auf Frässtrategien, Werkzeug- und Materialien. Sie sind betriebswirtschaftlich und fachlich geschult, um bei Investitionsentscheidungen kompetent mitwirken zu können.

Dass unsere Meisterausbildung insgesamt auf einem sehr hohen Niveau erfolgreich ist, bestätigen nicht zuletzt die Erfolge unserer Absolventen. So gibt es seit 1994 den begehrten Klaus-Kanter-Förderpreis für die beste praktische Meisterprüfung eines Jahres aus dem gesamten Bundesgebiet, den einige unserer Meisterabsolventen erhalten haben.

Anerkennung durch die Klaus-Kanter-Stiftung

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Guido Bader

Die Meisterschule für Zahntechnik in Freiburg hat sich seit ihrem Bestehen für höchste Qualität in der Meisterausbildung engagiert. Zahlreiche Preisträger der Klaus-Kanter-Stiftung zeigen, dass die in Freiburg geschulten Meisterinnen und Meister tatsächlich zur bundesweiten Elite im Zahntechniker-Handwerk zählen.

Klaus Kanter selbst informierte sich bei einem Besuch des Bildungszentrums für Zahntechnik in Freiburg aus erster Hand. Dabei konnte er mit ZTM Guido Bader nicht nur über die Meisterausbildung, sondern auch über das Thema digitale Zahntechnik fachsimpeln. Bader setzt sich als Projektleiter im Kompetenzzentrum Digitale Zahntechnik engagiert für die Einbeziehung dieser Zukunftstechnik in die Aus- und Weiterbildung der Zahntechniker ein.

Klaus Kanter war von dem Know-how, der technischen Ausstattung und Atmosphäre derart begeistert und überzeugt, dass er Guido Bader spontan als Kandidat für das Präsidium seiner Stiftung vorschlug. "Diese Nominierung ist für uns natürlich eine große Ehre und zugleich eine Verpflichtung, an unseren Qualitätsanforderungen festzuhalten", so Bader.

Seit der Wahl ins Präsidium der Klaus-Kanter-Stiftung ist Bader als Repräsentant der Handwerkskammer Freiburg und des Bildungszentrums für Zahntechnik bundesweit unterwegs, so z.B. bei der Eintragung der Klaus-Kanter-Stiftung ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main im Januar 2013. Sein Ziel dabei ist klar: "Es geht darum, das eigene Netzwerk auszubauen und von den Erfahrungen und dem Know-how der Kollegen zu lernen."

Mehr Informationen zur Klaus-Kanter-Stiftung unter www.klaus-kanter-stiftung.de.

Aktuelle High-Tech-Geräte garantieren die perfekte Laborausstattung!

Arbeitsplätze: Firma KaVo

  • Licht: Firma Eickhorst
  • Keramik-Öfen wie Multimat, Programat, Austromat, Heramat und Presskeramik-Öfen: Firmen Dentsply/DeTrey, Ivoclar, Dekema, Heraeus und Vita
  • Fräsgeräte: Firmen Harnisch und Rieth, Amann, Degussa, Bego, Cendres & Metaux, Heraeus Kulzer, Metalor, und Artiglio und Schick
  • Mikroskope: Firma Zeiss
  • Laserschweissgerät: Firma Amann-Girrbach
  • Schleudern, Hochfrequenzschleudern, Tiegelschleudern, Motorcast und Prestomat: Firmen Degussa und Heraeus
  • Artikulatoren: Firmen KaVo und Girrbach
  • Kunststoff Set´s: Firmen Espe, Kulzer, Ivoclar, Amann, Schütz-Dental, „GC“ und viele mehr
  • Keramik Set´s: Firmen Vita, Wieland, Degudent, Wegold etc.
  • CAD-Technik
  • Modellgusstechnik: Siladent

Mit dieser High-Tech-Ausstattung können Sie den Anforderungen der Meisterprüfung gerecht werden, ohne eigene Geräte anzuschaffen oder mitbringen zu müssen. Selbstverständlich ist es aber durchaus auch gestattet, eigene Geräte mit zu bringen.